Erinnerungen an damals

Aufmerksame Leser des Nordbayerischen Kuriers haben in der letzten Woche unter den Erinnerungen vor 25 Jahren den Bericht über den Neuanfang der Schützengilde im ehemaligen Altstadtbahnhof lesen können.
Dies hat bei allen, die damals mit voller Kraft in jeder freien Stunde auf der Baustelle waren, die eher einer Ruine mit mehreren Brandstellen und riesigen Müllhinterlassenschaften ähnelte, Erinnerungen geweckt. An jedem Wochenende und sonst freien Stunde gaben sie vollen körperlichen und finanziellen Einsatz, um ihren Verein zu einem neuen Standort zu verhelfen.

Schließlich waren es nicht nur die körperlichen Anstrengungen, die erbracht wurden, sondern mussten auch viele behördliche Auflagen und Bestimmungen  erfüllt werden, die für eine ordentliche Übergabe und spätere Nutzung maßgebend waren. Schließlich musste zu dieser Zeit auf zwei Ebenen geplant werden, da nach der Räumung der Schießanlage auf dem Gelände der damaligen Brauerei Glenk auch eine Planung der neuen Schießanlage im Keller des Turnhallenneubaues in der Altstadtschule infrage gekommen wäre. Aus heutiger Sicht kann mit Recht gesagt werden, dass sich die damaligen Verantwortlichen zum Wohle und die Weiterentwicklung des Vereins entschieden haben, indem sie für das Projekt „Altstadtbahnhof“ festlegten.

Da zum Glück die beteiligten Vereinsmitglieder aus den verschiedensten Handwerksberufen kamen, war es auch nicht verwunderlich, dass nur sehr wenig Firmen in das Geschehen mit eingebunden werden mussten.

Dass während der gesamten Bau- und Renovierungsarbeiten der Schießbetrieb in einem ausgeliehenen Notschießstand weitergelaufen ist, zeugt auch davon, dass neben der Vorstandschaft auch die Schützenmeister ganze Arbeit geleistet haben. In diese Zeit fiel nämlich auch ein Deutscher Meistertitel unserer damaligen Schülerin Carolin Reuschel.

Die amtierende Vorstandschaft mit ihren Schützenmeistern dankt an dieser Stelle allen, die sich in den vielen Jahren für ihren Verein mit körperlicher Kraft, ihrem Wissen und durch finanzielle Unterstützung eingesetzt und somit zum Wohle des Vereins beigetragen haben.